Die Metadaten-Software GeoNetwork basiert derzeit auf dem Framework Spring 5. Diese Version erreicht jedoch bald ihr „End-of-Life“ . Ohne offizielle Sicherheits-Patches sind Plattformen einem erhöhten Sicherheitsrisiko ausgesetzt – und das in einer Zeit, in der die automatisierte Erkennung von Schwachstellen rasant zunimmt.

Angesichts dieser Situation ist gemeinsames Handeln erforderlich, um die Sicherheit und Stabilität der produktiven Plattformen zu gewährleisten.

 

Warum löst GeoNetwork 5 das unmittelbare Problem nicht?

Die GeoNetwork-Community leistet aktuell hervorragende Arbeit bei der Entwicklung von GeoNetwork 5, einer ehrgeizigen Neugestaltung der Software. Für die Administratoren aktueller Plattformen ergeben sich jedoch zwei entscheidende Punkte:

  • Längerer Zeitrahmen: Die vollständige Entwicklung von GeoNetwork 5 erfordert noch erhebliche finanzielle Mittel.

  • Fehlende direkte Abwärtskompatibilität: GeoNetwork 5 ist kein nahtloser Ersatz für die derzeit produktiv genutzten GeoNetwork-4-Instanzen.

 

Das Warten auf Version 5 würde bestehende Installationen also über einen zu langen Zeitraum hinweg anfällig für Sicherheitsrisiken lassen.

 

Ein pragmatischer Weg: Weiterentwicklung von GeoNetwork 4

Um den betrieblichen Anforderungen der GeoNetwork 4 Nutzer gerecht zu werden ist die direkte Migration von Spring 5 auf Spring 7 innerhalb der bestehenden Codebasis von GeoNetwork 4 unumgänglich.

Dieser Ansatz bietet mehrere wesentliche Vorteile:

  • Kontinuität des Betriebs: Kein aufwendiger Umbau der Architektur für Ihre Teams.

  • Erhöhte Sicherheit: Direkter Wechsel auf ein aktuelles, gewartetes und leistungsfähiges Framework.

  • Schnelle Bereitstellung: Verfügbarkeit innerhalb weniger Monate nach Budgetfreigabe möglich. 

 

Der entscheidende Vorteil: Diese Migration, die mit einer Aktualisierung der Software-Abhängigkeiten des Frameworks einhergeht, ermöglicht künftig wieder den direkten Zugriff auf Sicherheits-Patches, sobald diese veröffentlicht werden.

 

Eine Crowdfunding-Initiative mit starkem Momentum!

In Anlehnung an die erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne für GeoServer 3 haben wir einen Spendenaufruf an Institutionen, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen gestartet, die auf GeoNetwork setzen.

Der für diesen Übergang erforderliche Gesamtbetrag beläuft sich auf 85.000 €. Die Dynamik ist hervorragend: Dank des Engagements der ersten Akteure im Ökosystem (Camptocamp, IGN, CRAIG, GéoBretagne, Géo2France, Lille Métropole, Landesamt für Vermessung, Geoinformation und Landentwicklung Saarland) konnten wir bereits Finanzierungszusagen in Höhe von 55.000 € sammeln!

Es fehlen also noch 30.000 €, um das Budget zu erreichen und die Entwicklungsarbeiten zu starten. Durch die Bündelung der Ressourcen kann jede Organisation im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen Beitrag leisten und gleichzeitig die Zukunftsfähigkeit ihrer eigenen Geodateninfrastruktur gewährleisten.

 

Wie können Sie sich beteiligen und das Ziel erreichen?

Diese migrierte und abgesicherte Version von GeoNetwork 4 könnte im Frühjahr 2027 bereitgestellt werden, sofern die restliche Finanzierung bis Jahresende gesichert ist.

Wenn Sie GeoNetwork im Produktivbetrieb nutzen und Ihre Installationen kurzfristig absichern möchten, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, sich uns anzuschließen und das Projekt zum Erfolg zu führen.

Kontaktieren Sie uns noch heute, um sich über die Möglichkeiten einer finanziellen Beteiligung auszutauschen oder dem Projektausschuss beizutreten.

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